Filomaniac

Das deutsche Blog für alle Filofax-Fans. - The German blog for all Filofax fans.

Please feel free to comment in English as well!

26. Juli 2015

Paradigmenwechsel

Seit Anfang Juni nehme ich ja unterwegs "nur" noch den Pennybridge mit Wochenkalender (W1PN) mit; das D2P bleibt daheim. (Ich habe, unter anderem, hier darüber geschrieben.) Dieses System hat sich wunderbar bewährt, auch und gerade im Urlaub

Kuchen sollst du suchen...
Vergangenen Montag hatte ich allerdings eine sehr lange Todo-Liste, dazu zwei Termine, zu denen ich mir Notizen machen wollte - und zwar zeitnah, und nicht erst, wenn ich wieder daheim bin. Also habe ich statt des Pennybridges den Aston mitgenommen - da ich beide Kalender täglich "synchronisiere", ist das problemlos möglich. (Dass der Aston neu ist, mag auch eine Rolle gespielt haben...) 


Was soll ich sagen? Es fühlte sich komisch an. Ich habe mich so an das neue Konzept gewöhnt - der Penny ist so viel leichter und handlicher, und das Außenfach praktisch für Zettel usw. Was nicht heisst, dass ich den Aston nicht liebe -  und mein D2P-Scrapbook liegt mir sehr am Herzen. Ich muss es nur nicht (mehr) ständig bei mir haben. (Mein Tagebuch schleppe ich ja - aus gutem Grund - auch nicht ständig mit mir herum.) Noch vor zwei Monaten war das für mich undenkbar!

Ob ich nun für den Rest meines Lebens dabei bleibe? Wer weiß...
Vielleicht denke ich schon im September wieder ganz anders darüber. Aber das ist ja das Schöne am Filofax: dank der Ringmechanik und des Loseblattsystems kann ich nach Herzenslust mein Setup ändern. Im nächsten Jahr werden die Karten eh neu gemischt, da das D2P - leider, leider - nicht mehr angeboten wird.

25. Juli 2015

Speakers' Corner Saturday - 279

Guten Morgen, liebe Filomaniacs! Wie war Eure Woche? 

Mir fällt gerade auf, dass ich Euch - vor lauter Reiseberichten - noch gar nicht meine neueste Errungenschaft der letzten Woche gezeigt habe: den Aston in Black. 


Ist er nicht traumhaft? In der nächsten Woche stelle ich ihn Euch dann ausführlich vor.

Und das Beste ist: mein Aston in Orchid hat heute auch ein neues Zuhause gefunden und macht sich am Montag auf den Weg dorthin. 


Eines Tages werde ich wohl nur noch schwarze Filos besitzen...

Ich wünsche Euch ein traumhaftes - und nicht zu stürmisches - Wochenende!

24. Juli 2015

Einkaufen beim Tiger

Diese Woche hatte ich endlich Gelegenheit, mir die TIGER-Filiale in Nürnberg anzuschauen. Sie hat am 25. Juni eröffnet, einen Tag vor unserem Urlaub.

TIGER ist quasi die dänische Antwort auf Hema (NL) oder Muji (JP):
"Die Tiger-Shops bieten eine einzigartige, ständig wechselnde Auswahl selbst gestalteter Produkte zu überraschend niedrigen Preisen an. Unsere Produktpalette umfasst Haushaltsartikel, Spielwaren, Hobby, Party, Snacks, Elektronik, Gadgets, Modezubehör und vieles mehr. Die Tiger-Shops sind Orte zum Entdecken, in denen es Spaß macht, einzukaufen. Wir versuchen unsere Kunden zu begeistern, neue Dinge auszuprobieren, kreativ zu sein und die Zeit mit den Menschen, die sie lieben, zu genießen."
In Deutschland ist TIGER seit 2006 vertreten; eine Liste aller Filialen findet Ihr hier. Bislang gibt es TIGER hauptsächlich in Norddeutschland (Berlin, Hamburg, Rostock sowie Schleswig-Holstein und Niedersachsen); die Filiale in Nürnberg ist die erste in Bayern! Auch in Belgien und Holland gibt es den TIGER - und natürlich in Skandinavien: 
"Tiger begann 1995 als einzelnes Geschäft in Kopenhagen und hat sich zu einer erfolgreichen internationalen Kette dänischer Designshops entwickelt. Heute gibt es mehr als 400 Tiger-Shops über 25 Ländern in ganz Europa, Japan und den USA." 
Und warum heisst die Kette TIGER?
"Als Tiger gegründet wurde, waren die Shops zuerst unter dem Namen „Zebra“ bekannt. Dieser wurde dann in den leicht ironischen Namen „Tiger“ geändert. Im Dänischen wird Tiger tee’-yuh ausgesprochen, was sowohl Tiger als auch „Zehner“ (10 Kronen-Münze) bedeutet. Dennoch heißen die Shops in Schweden und Norwegen „TGR“, in den Niederlanden „Flying Tiger“ und „Flying Tiger Copenhagen“ in Japan."
(Alle Zitate von der TIGER-Website.)

Ich habe in unserer Nürnberger Facebookgruppe zum ersten Mal von dieser Kette gehört, und konnte es kaum erwarten, mir den Laden selbst anzuschauen.


Im ersten Moment war ich enttäuscht, weil ich einen größeren Laden erwartet hatte. Allerdings passt doch eine Menge hinein: 


Cleveres Konzept: Man wird wie in einem Labyrinth im Zickzack durch den ganzen Laden bis zur Kasse geleitet und kommt so an allen Produkten vorbei. (Mehr Fotos, aus der ebenfalls neu eröffneten Filiale in Osnabrück, findet Ihr hier.)

Das Sortiment umfasst, neben Schreibwaren, u. a. auch Bad- und Küchenutensilien, Kosmetik, Spielwaren, Wohn- und Dekoartikel, Gewürze und Süßigkeiten, Musik - und anderen Kleinkram, z. B. Batterien, Kondome, Lesebrillen oder Fahrradzubehör. Natürlich gibt es auch Lakritz in großer Auswahl, was mich besonders freut, weil Lakritz in Bayern - anders als im Rheinland, wo ich herkomme, - leider nicht sehr populär ist.
Auf der Website könnt Ihr Euch das komplette Sortiment anschauen, aber leider nicht bestellen - die Waren sind nur in den Filialen erhältlich.

Die Artikel sind sehr günstig, die meisten kosten maximal fünf Euro, nichts ist teurer als 30 Euro.

Was ich gekauft habe?


  • Sticker (der Bogen für 50 Cent, viele verschiedene Motive, z. B. Monster, Matrjoschkas, Herzen...)
  • Läckerol Lakritz (je 2 Schachteln für 1 Euro)
  • einen Klebestift (1 Euro)
  • eine Uhr (4 Euro)
  • zwei Einlochlocher (je 1 Euro)
  • fünf Notizhefte im Schuber (5 Euro)

Und diesen Stoffbeutel (verschiedene Motive, je 2 Euro):


Den Locher muss man ja schon wegen der Verpackung ("haps, haps") lieben, oder? 


Die Armbanduhr war allerdings eine Enttäuschung. Als ich sie im Zug anprobiert habe, ist sofort der Verschluss kaputtgegangen. Da war ich allerdings schon auf dem Heimweg - Umtauschen ist leider keine Option, da das Zugticket stolze 18 Euro kostet. Nun ja, der finanzielle Verlust ist zu verschmerzen.

Mein Fazit? Was speziell die Schreibwaren angeht, finde ich das Sortiment bei HEMA noch spannender: alles ist bunter, lustiger, verspielter; es gibt mehr Auswahl an Stickern, Washi, Sticky Notes. TIGER führt vor allem alltägliche Büroartikel wie Klebeband, Heftklammern, Briefumschläge usw. - die allerdings sehr günstig. Die Auswahl an Notizbüchern ist ebenfalls recht groß.

Ich werde auf jeden Fall beim nächsten Trip nach Nürnberg wieder zum TIGER gehen.

23. Juli 2015

Malden zu verkaufen

Melanie hat mich gebeten, diese Anzeige zu posten:
Malden Organiser Pocket Ochre
Gekauft im August 2010 und seither täglich verwendet. Normale Gebrauchsspuren, aber keine Mängel / Kratzer im Leder o.ä.
 
Inkl.:
- ca. 250 Blatt Notizpapier weiß liniert (3 Packungen à je 100 Blatt, eine bereits geöffnet)
- Notizpapier Contemporary sortiert liniert (ca. noch 20 Blatt)
- Lineal / Lesezeichen schwarz (gebraucht)
- Klarsichthülle oben offen (1 Stück neu, ein Stück gebraucht)
- Index grey subject five tabs (neu)
- TO DO weiß englisch (ca. 30 Blatt)
- Reinforcing Patches (einige wenige benutzt) 
Versand Europa = 10EUR
Versand Schweiz = 7CHF
(ich versende aus der Schweiz) 
Ich habe an 60EUR gedacht - inkl. allem oben erwähntem Zubehör plus noch etwas mehr, das ich aber nicht extra erwähne. Ich habe es schon benutzt und es ist teilweise unvollständig (z.B. Kalendereinlage 2015 "Ein Tag pro Seite" ab jetzt bis Ende Jahr, da fehlen aber einige Tage. Kann aber noch als Notizpapier verwendet werden).  
Hier sind die Bilder: http://abload.de/gallery.php?key=xAp0dpOP

Bitte wendet Euch bei Interesse oder mit Fragen direkt an Melanie: meli at gmx dot ch

Filofax auf Reisen (3): D2P

Am Dienstag habe ich Euch erzählt, wie ich auf Reisen im Hotel an meinem D2P-Scrapbook arbeite. Heute zeige ich Euch ein paar Fotos, damit Ihr es Euch besser vorstellen könnt.

Zunächst waren wir ja in Essen, bei meinen Schwiegereltern. Die ständige Sammlung des Museums Folkwang kostet seit kurzem keinen Eintritt mehr. Wir waren 2010 zuletzt da - eine gute Gelegenheit also, mal wieder ins Museum zu gehen, zumal an einem Sonntag. Abends haben wir uns dann noch Acht Namen für die Liebe im Kino angeschaut - ein lustiger Film, quasi die spanische Antwort auf Willkommen bei den Sch'tis.

Meinen Geburtstag (30. Juni) habe ich dieses Jahr in Maastricht gefeiert:

 


Ein besonderes Highlight in Maastricht: die Buchhandlung Selexyz in einer ehemaligen Dominikanerkirche


Von Maastricht ging's dann weiter nach Mons - der Kulturhauptstadt 2015:


Unser nächstes Ziel war Lille. Schön war's da:


Die französische Ausgabe der Glamour gab's (für 4,80 Euro) mit einem T-Shirt von Zadig & Voltaire. Drei Farben standen zur Auswahl, und natürlich habe ich alle drei gekauft:


Ich mache mir eigentlich nicht viel aus Bier, aber zu einem Kriek Mort Subite sage ich nicht Nein. Schon der Name ("schneller Tod") ist unschlagbar, oder? (Kriek wird aus einer besonderen Art herber Sauerkirschen gemacht - sehr erfrischend, genau das richtige im Sommer.)


Auch in Lille waren wir im Museum, und zwar im Palais Beaux Arts. Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei (Bitteschön, Urlaub ist teuer! Da muss man sparen, wo man kann!) Die Donald Ausstellung war ein großer Spass.


Unsere nächste Etappe war dann Brüssel. Ihr kennt ja das Sprichwort: When in Rome, do as the Romans do. Gilt natürlich auch für Belgien:


In Brüssel habe ich dann auch zum ersten Mal während der Reise einen Schreibwarenladen gefunden, der Filofax führt - leider in einer Vitrine, so dass ich sie nicht anfummeln konnte. Diesen Laden hatte ich übrigens 2010 schon entdeckt, aber damals hatte er geschlossen.


Eine Ausstellung über die belgischen Modedesigner im BOZAR:


 Und zwei Souvenirs aus den Hotels:


Weiter ging's nach Mönchengladbach, meiner Heimatstadt. Im März haben sie dort ein famoses neues Einkaufszentrum namens Minto eröffnet. (Für die Nicht-Rheinländer: "Dat is min to": das ist meins.)


Dort habe ich dann auch endlich das neue Flow Ferienbuch ergattert, das am 30. Juni erschienen ist. Es ist im Bahnhofsbuchhandel sowie bei gutsortierten Zeitschriftenhändlern erhältlich - oder hier bzw. z. B. bei Amazon bestellbar.



21. Juli 2015

Filofax auf Reisen (2): Scrapping im Hotel

Gestern habe ich Euch erzählt, welche Filos mich dieses Jahr in den wohlverdienten Urlaub begleitet haben: der Pennybridge als Kalender/Geldbörse für unterwegs, der Domino für Reiseinfos (immerhin sechs Städte in vier Ländern!) - und der Malden Grey als Scrapbook.

Anders als in den vergangenen Jahren habe ich also meinen Tageskalender nicht den ganzen Tag in der Handtasche herumgetragen, sondern erst abends im Hotelzimmer hervorgeholt und die Seiten gestaltet. 


Im Urlaub gibt es ja immer besonders viel Spannendes einzukleben: Tickets, z. B. von Museen (oder auch von der Metro), ein Zuckertütchen aus dem Café, das Logo auf einer Serviette... Mein erster Gang in einer neuen Stadt führt mich immer zur Touristeninformation, wo ich mich mit Flyern von Museen und Veranstaltungen, kostenlosen Stadtplänen etc. eindecke - all das lässt sich wunderbar zum Basteln verwenden!

Apropos: wenn Ihr mal ein wirklich ambitioniertes Reisetagebuch sehen wollt (gegen das mein D2P nicht anstinken kann!), schaut Euch unbedingt den Instagram-Account von Kathrin (aka @tandemtour) an, und natürlich ihren Blog - z. B hier von Istanbul. (Ich habe Kathrins famoses Reisetagebuch übrigens schon beim Meet up in Nürnberg live gesehen und war begeistert.)
Barbara von Scrap-Impulse hat sogar im Zug (auf der Rückfahrt von London) gescrappt - und Fotos ausgedruckt! (Ich überlege ernsthaft, mir auch so einen kleinen Drucker zuzulegen. Wenn nur die Fotos nicht so teuer wären!)

Zurück zu meinen bescheidenen Scrap-Versuchen. Natürlich habe ich mir auch ein bisschen Bastelbedarf mitgebracht, wie immer auf Reisen: ein paar Stifte, einen Klebestift, Korrekturband, Radiergummi, eine kleine Schere, Heftklammern, Einlochlocher, Tesafilm... was man halt so täglich braucht im Urlaub!


Und dazu einen Ziplock-Gefrierbeutel (ja, tatsächlich!) mit einer kleinen Auswahl an Stickern, bunten Post-Its, Washi - nur das Nötigste halt:


Zum Glück waren wir ja in "HEMA-Land" unterwegs, also in NRW, Holland, Frankreich und Belgien, wo man Filialen in jeder grösseren Stadt findet, so dass ich dort auch noch ein paar Kleinigkeiten ergattern konnte. Hier ist meine Ausbeute aus Mühlheim (die Pralinen waren ein Mitbringsel für die Schwiegereltern):


Und das habe ich in Maastricht gefunden:


In Lille und Essen war ich natürlich auch bei HEMA, habe aber nichts Interessantes gesehen, das ich nicht schon hatte.

20. Juli 2015

Filofax auf Reisen (1): meine Reisebegleiter

Ich hatte ja versprochen, Euch von meinen Reiseerlebnissen zu erzählen. Wir waren zweieinhalb Wochen unterwegs - zuerst im Ruhrgebiet bei der Familie meines Mannes, und von dort ging's dann weiter nach Maastricht (NL), Mons (BE), Lille (FR) und Brüssel (BE), wo wir 2010 schon einmal waren, und auf dem Rückweg waren wir bei meinen Eltern in Mönchengladbach. So konnte ich meine Reise-Infos für Brüssel  und NRW wieder verwenden; für die anderen drei Städte musste ich erst Notizen, Adressen und Infos zusammentragen.

Zu diesem Zweck habe ich den Domino in Black eingerichtet. Für jede Stadt verwende ich andersfarbiges Notizpapier - ich habe ja genügend zur Auswahl. Im April habe ich angefangen, Reiseführer zu studieren, und ich habe den Domino mit einem Nummernregister, Visitenkartenhüllen, Adressblättern und Notizpapier ausgestattet.



Während der Reise hefte ich dann jeweils die Infos etc. zur aktuellen Stadt in meinen Filofax und ergänze sie - notiere mir z. B. Adressen hübscher Cafés, Restaurants und Shops, die wir entdeckt haben, ergänze vorhandene Infos (Öffnungszeiten, Eintrittspreise...) und sammle Visitenkarten.


Zuhause wird das Ganze dann wieder - nach Ländern getrennt - archiviert für die nächste Reise.

Neben dem Domino haben mich begleitet: der Pennybridge (mit W1PN) für unterwegs und der Malden Grey (mit M2P/D2P) als Scrapbook:


Der Pennybridge ist optimal, um ihn auf Reisen den ganzen Tag in der Handtasche herumzuschleppen: er ist leicht, strapazierfähig, die Einlagen sind geschützt - und die Fächer sind perfekt für Tickets, Keycard des Hotels, Belege und dergleichen. Ein bisschen Bargeld passt auch noch rein, z. B. abgezählte Münzen fürs Metro-Ticket: und wenn man zu zweit unterwegs ist, ist es ja ohehin besser, das Geld aufzuteilen. 

Domino und Malden sind während der Reise im Hotel geblieben - gescrappt habe ich dann abends. Mehr darüber erzähle ich Euch morgen.